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5. Klasse aus Affoltern am Albis gewinnt Älpler-Wochenende in Savognin
Im Juni 2008 wurden mehrere hundert Schulklassen der Mittelstufe in der ganzen Schweiz angeschrieben und aufgefordert, beim „Pro Montagna“-Wettbewerb von Coop mitzumachen. Dabei ging es um die Schweizer Berggebiete, deren BewohnerInnen und Kultur.
Im Oktober 2008 fand die Auslosung statt und es wurden insgesamt vier Gewinnerklassen gezogen. Zwei Klassen aus der Deutschschweiz und zwei aus der Romandie.
Die 5. KlässlerInnen von Frau R. Klingler und Herr R. Eberhard (Schulhaus Butzen) machten mit – und gewannen!
Das Älplerwochenende fand am 29./30. November in Savognin statt. Übernachtet wurde in der Villa Aurora in Savognin.
Wie die nachfolgenden Schülerberichte zeigen, war das Wochenende ein voller Erfolg.
Hinreise
Wir versammelten uns auf dem Schulhof Butzen. Der Car holte uns pünktlich um 8.45 Uhr ab. Die andere Gewinnerklasse aus Münchenstein/BL war schon drin. Der Busfahrer verstaute unser Gepäck im Kofferraum, wir stiegen ein, suchten uns einen freien Platz und los gings. Im Bus hatten wir viel Spass und erzählten uns Witze. Leider wurde es einigen Kindern schlecht. Ungefähr um 12 Uhr kamen wir im Schulhaus Tiefencastel an, wo die Leute der Bäckerei Stgier bereits mit einem leckeren Mittagessen auf uns warteten. Es gab Pizza und verschiedene Salate. Auch Getränke und ein feines Dessert fehlten nicht. Anschliessend fuhr der Carchauffeur unsere Klasse ins Bad Alvaneu.
Leonita R.,Tamara, Jasmin, Leonita K.
Besuch in der Badi Alvaneu
Im Schwefelbad Alvaneu angekommen, bekam jeder von uns einen Schlüssel. Danach zogen wir uns die Badehosen an. Bevor wir baden durften, mussten wir duschen. Es hatte ein Innen- und ein Aussenbad. Im Innenbad musste man still sein, da noch andere Gäste anwesend waren. Draussen hatte es Wasserliegestühle, auf welche man sich legen konnte. Es hatte auch einen Wellnessbereich, den wir aber nicht benutzen durften. Nach zwei Stunden mussten wir (leider) wieder aus dem Wasser. Im Eingang des Bades gab es einen Brunnen mit schwefelhaltigem Quellwasser. Es schmeckte gut. Mit dem Car fuhren wir noch zu einem Bio-Bauernhof mit rhätischem Grauvieh, Eseln und Lamas. Dieser Nachmittag war sehr cool!
Tim, Stefan, Raffi, Ekuran
Fackelwanderung und Schlittelplausch
Nach dem Abendessen (es gab „Bizoccals“) machten wir eine Fackelwanderung durch die dunkle Nacht, den Hügel hinauf, an der Kirche in Savognin vorbei, bis zum Waldrand. Oben angekommen sahen wir ein grosses Feuer brennen und daneben viele Schlitten stehen . Wir packten die Schlitten und fuhren, immer zu zweit, den Weg wieder hinunter zur Kirche. Dort durften wir noch eine halbe Stunde im Schnee spielen. Wir durften Schneeballschlachten machen und die Basler mit Schnee einreiben. Das Schlitteln hat Spass gemacht und war toll!
Leroy, Aleksandar, Luca, Emir
Das Brot backen
Nach einem ausgiebigen Frühstück am Sonntagmorgen fuhren wir zur Bäckerei Stgier in Tiefencastel, wo wir von Claudio Stgier herzlich empfangen wurden. Nachdem wir unsere Jacken, Mützen und Handschuhe ausgezogen hatten, zeigte er uns die gekochten Kartoffeln. Zusammen mit dem vorbereiteten Teig gab er alles in eine Knetmaschine. Anschliessend wanderten wir zu den grossen Kühlschränken, die etwas ausserhalb des Dorfes standen. Dort lagerte Claudio die Kartoffeln in Säcken. Er erzählte uns viel über das Dorf und die Umgebung. Er sprach auch etwas Rätoromanisch.
Wieder zurück in der Bäckerstube nahmen wir den Teig aus der Schüssel und kneteten los. Es war gar nicht so einfach. Der Teig klebte an unseren Fingern und auch sonst überall. Die fertig gekneteten Brotlaibe schob Claudio dann in den heissen Ofen. Nach 36 Minuten waren unsere Kartoffelbrote fertig.
Felix, Pascal
Alphornstunde
Nach dem feinen Mittagessen im Schulhaus Tiefencastel, es gab Gemüselasagne als Hauptspeise und Bündner Nusstorte zum Dessert, wartete Eliana Burki mit 12 Alphörnern auf uns in der Turnhalle. Sie erklärte uns, wie man richtig in ein Alphorn bläst. Danach spielte sie uns ein Stück auf ihrem zusammenschiebbaren Reisealphorn vor. Jetzt durften wir es selber ausprobieren. Den meisten gelang es ganz gut. Eliana Burki trommelte nun einen Rhythmus und wir spielten Alphorn dazu. Wir lernten sehr viel und es machte riesig Spass!!!
Am Schluss erhielten wir noch eine Autogrammkarte.
Lara, Marisa, Dorena, Victoria
Rückreise
Die Rückreise begann in Tiefencastel nach der Alphornstunde. Die Strassen waren schneebedeckt, aber der Busfahrer fuhr sorgfältig. Nach etwa einer Stunde hielten wir an einer Raststätte und bekamen noch einen „Zvieri“. Bei -3°C standen wir draussen, assen und schnappten etwas frische Luft. Die restliche Zeit bis nach Affoltern am Albis vertrieben wir uns mit Spielen wie „Wahrheit“ oder „Tat“. Manche von uns waren müde. Um 20.30 Uhr kamen wir beim Schulhaus Butzen an, wo unsere Eltern bereits auf uns warteten. Wir verabschiedeten uns von der Klasse aus Münchenstein und waren froh, nicht noch weiter fahren zu müssen.
Ida, Michal, Michelle, Drilona
